Fronleichnam

Hier finden Sie die Berichte der Fronleichnamsprozessionen der vergangenen Jahre

Fronleichnam in Mühlhausen 2021

 
Fronleichnam in Mühlhausen stand dieses Jahr unter dem Motto – ICH BIN…
… die Auferstehung und das Leben, … der gute Hirte, … der Weinstock, … das Licht, … das Brot, … der Weg, . .die Tür.  Die Vielfältigkeit die Jesus für uns sein will wurde zum Thema unseres Gottesdienstes.
Im Vorfeld haben Künstlerinnen unserer Gemeinde diese Vielfältigkeit interpretiert und als Gemälde abgebildet.
Anstatt Blumenteppiche wurden die Bilder zum sichtbaren Ausdruck unseres Glaubens, welchen wir an Fronleichnam nach außen tragen wollen.
Ob dies im Jahr 2021 aufgrund der Pandemie gelingen kann war eine Frage die sich das Gemeindeteam von Mühlhausen bereits im Februar 2021 stellte.
Wir sind es angegangen und haben den Gottesdienst im Freien unter Pandemiebedingungen gewagt.
Herr Pfarrer Kribl konnte zu Beginn verkünden, dass unter der Maske wieder gesungen werden darf. Unter der Mitwirkung einer Schola des Kirchenchores St. Alexander Mühlhausen unter der Leitung von Herrn Thomas Sproll und eines Bläserquartetts des Musikvereins Mühlhausen war die Musik ein schöner Bestandteil des Fronleichnamfests. Das Wetter hat gehalten und somit waren sich am Ende alle einig: Es hat uns gut getan zusammen draußen ein Fest zu feiern. Getragen von dem Motto, dass Jesus für uns da ist.
 
Die Bilder werden nun in den Kirchen unserer Seelsorgeeinheit ausgehängt. Nach ein paar Wochen wechseln die Bilder den Standort so dass Sie die Chance haben, alle Bilder bei sich vor Ort zu betrachten. Eine schöne Verbindung unserer einzelnen Gemeinden soll hierdurch entstehen.
Wir laden Sie ein, immer mal wieder in der Kirche vorbeizuschauen und sich inspirieren zu lassen, was Jesus für uns sein will.
 
Vielen Dank an dieser Stelle die Künstlerinnen:
Theresa Benzinger - Mühlhausen
Eleonore Grönheim – Lehningen
Beate Hartmann - Lehningen
Elisabeth Hess – Tiefenbronn
Marlies Jost – Tiefenbronn
Barbara Pecher - Mühlhausen
 










 

Fronleichnam 2020 

 

         Fronleichnam der Seelsorgeeinheit Biet am 11. Juni 2020

 
               Verantwortlich Neuhausen, Durchführung in Steinegg in und vor der Kirche Rosenkranzkönigin.
 
Vorbereitung des Blumenteppichs morgens bei leichtem Regen
 
 
 
 

                                          HERR, BLEIBE BEI UNS

 
 
 
Leider ging das schöne Fest zu Ende und es mußte wieder aufgeräumt werden. Dank an die fleißigen Helfer.
 
 
 
 
 
 

Fronleichnam 2019 in Schellbronn

 
 
 
 Aus dem Pforzheimer Kurier von Heinz Richter:
Mit einem Blick zum Himmel meinte ehrfürchtig aber zufrieden Pfarrgemeinderat Hubert Münzberg: „Der Herrgott hat geholfen“. Wolken zogen über Schellbronn während der Fronleichnamsfeier im Pfarrgarten und später bei der Prozession um die Kirche. Aber es regnete nicht.
Die Plätze im Pfarrgarten reichten für die vielen Besucher bei der zentralen Fronleichnamsfeier der Seelsorgeeinheit Biet in Schellbronn nicht aus. Am Schluss gab es nur Stehplätze. Etwa 300 Gäste waren gekommen.
Hin und wieder zeigte sich die Sonne, aber nur kurz. Meist war es bei sommerlichen Temperaturen bewölkt. Später zog eine große dunkle Wolke auf, aber sie ließ Schellbronn links liegen.
Unter einem Kastanienbaum unweit der Bierbänke für die Besucher standen Körbe mit Blüten für die Kommunionkinder später zum Streuen bei der Prozession bereit. Ministranten verteilten Programme und die Musiker aus Hamberg hatten sich mit ihrem Dirigenten Joachim Ochs neben dem großen Blumenteppich vor dem Altar mit der Aufschrift des Leitgedanken „Siehe, hier bin ich Herr“ platziert. Die Kommunionskinder, fünf Jungs und sechs Mädchen, saßen in ihrer festlichen Kleidung ganz vorne. Mehrere Minuten lang läuteten die Glocken der Sankt Nikolauskirche den Festgottesdienst ein. Die zwei Kerzen auf dem Altar flackerten bei leichtem Wind um die Wette. Die Hamberger Musiker hatten ihre Notenblätter mit Wäscheklammern an den Notenständern befestigt. „Hoffentlich hält das Wetter“, murmelte eine der älteren Damen auf den Bänken mit Blick nach oben.
Der Musikverein spielte und die Gemeinde sang „Lobe Zion, deinen Hirten“.                                                                          
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„An Fronleichnam steht die Eucharistie im Mittelpunkt“, begrüßte Pfarrer Wolfgang Kribl die Besucher. Mit Blick auf die vielen stehenden Gäste wies er auf leere Plätze hin: „Es sind noch drei Bänke vorne frei“. Eine Gruppe aus den Stehenden kam nach vorne und als sich eine Dame setzte gab die Bierbank im weichen Wiesenboden nach und mit einem spitzen Huchschrei huschte ein überraschtes Lächeln über manche Gesichter. Die Bank hielt, niemand fiel auf die Wiese.
Die Lesung erfolgte durch Cindy Opitz und der Kirchenchor trug einige Lieder unter Leitung von Siegfried Bär vor.
Den Gottesdienst hielten die beiden Pfarrer Wolfgang Kribl und Joachim Grunwald gemeinsam mit Gemeindediakon Klemens Graffy.
„Haben sie schon einmal eine Vision gehabt“, fragte Wolfgang Kribl und sah in die Runde der Besucher. Halalias hatte die, sagte der Pfarrer und erzählte von einer Vision am Beispiel der Apostelgeschichte. Und Halalias sprach zu Gott: „Siehe hier bin ich Herr“. Gott hatte für ihn eine nicht leichte Aufgabe. Er sollte Paulus, der sich auf dem Weg nach Damaskus befand holen, damit er sich taufen lasse. Paulus war ein Mann, der Christen gegenüber feindlich gesinnt war.
Die Predigt von Pfarrer Wolfgang Kribl war das Beispiel eines gelungenen Gebets.
 
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Pfarrer Kribl kündigte an, dass im September mit Silke Nofer-Steigert eine neue Gemeindereferentin in die Seelsorgeeinheit kommen werde. Dann werde man noch mehr Veranstaltungen wie zum Beispiel auch Bibelkurse anbieten können. Rund 4.800 Katholiken bilden derzeit die Seelsorgeeinheit Biet.
Pater Rocky aus Pforzheim, der immer mal wieder im Biet aushilft, wird nicht mehr sehr lange hier sein, sagte Pfarrer Kribl.
Dankbar war Wolfgang Kribl für die vielen Besucher, die in den Pfarrgarten gekommen waren. Auch am Pfingstsonntag sei die Schellbronner Kirche beim Gottesdienst voll gewesen. Aber das sei leider nicht immer so. „Mit 20 Leuten können wir keinen Festgottesdienst feiern“, mahnte der Pfarrer. Bei hundert Besuchern könne man alles aufbieten. Pfarrer Kribl empfahl Fahrgemeinschaften zu bilden, um zum Gottesdienst zu kommen. „Der Gottesdienst muss uns wichtiger sein als Uhrzeit und Ort“, betonte der Pfarrer und fügte hinzu: „wenn jeder nur an seinen Ort denkt, dann wird die Gemeinschaft nicht richtig spürbar“. Das zu verbessern müsse man in den nächsten Jahren angehen.
Mit den Ministranten und den Kommunionkinder voran ging es bei der Prozession auf einem Wiesenteppich über die Wiesen- und Hohenwarter Straße um die Kirche herum. Abschließend dann in der Sankt Nikolaus-Kirche Evangelium, Wechselgebet und eucharistischer Segen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Fronleichnam 2017 in Mühlhausen